TOT Jugendtreff Rhade
Rhader Förderverein Jugend

Politik 2011

5 Sozialdemokraten gehen ins Jugendheim und hören zu.

(23.03.2011)


SPD- Rhade im Jugendheim
Der Beginn eines erfrischenden Dialogs

„Das war interessant. So gut hätte ich mir das nicht vorgestellt“. Ein Fazit am Ende eines Gesprächs auf Augenhöhe zwischen ca. 20 Jugendlichen zwischen geschätzt 14 und 16 Jahren und 5 Sozialdemokraten.
Reinhard Bettin fand die richtigen Worte, um von Anfang an ein Gespräch zu beginnen, an dem sich fast alle beteiligten.

Was ist eigentlich Politik? Kommunalpolitik?
Bei einem ersten Besuch im Jugendheim vor einigen Monaten stellte die Rhader SPD fest, dass mit den genannten Begriffen eigentlich kein Jugendlicher etwas anfangen konnte.
Das Angebot lautete: „Wir kommen wieder und versuchen gemeinsam Antworten auf die oben aufgeführten Fragen zu finden". Gesagt – getan.
Parteipolitik spielte keine Rolle. So war es angeboten, so wurde es gemacht. Das wurde auch allseits positiv registriert.
Über die Fragen nach ihren Bedürfnissen und Wünschen wurden die jungen Menschen mitgenommen, sich selbst an Lösungsvorschlägen zu beteiligen. Dass der Stadtrat gewählt wird und an der Spitze ein Bürgermeister steht, wussten die jungen Leute schon. Dass aber sie selbst eine politische, gesellschaftspolitische, nicht parteipolitische Macht sind, das war den wenigsten klar.
Das Interesse am örtlichen Geschehen war dennoch unüberhörbar. Ob Sportplatz, Feuerwehr, Busverbindungen und zu wenig Öffnungszeiten im Jugendheim – da war schon einiges, was zu verbessern wäre.
Auf der einen Seite war es für die doch deutlich älteren Sozialdemokraten sehr interessant, zuzuhören, andererseits wurde der Rhader Jugend klar, dass sie ein wichtiger, gesellschaftspolitischer Faktor sind. Und so lautete das Angebot folgerichtig. „Setzt Euch zusammen und formuliert Eure konkreten Vorstellungen. Wir kommen wieder, hören zu und helfen bei der möglichen Umsetzung mit“.
Fast verlegen nahmen die „Sozis“ den Applaus der jungen Gruppe über den Ablauf einer spannenden Stunde entgegen. „Wir haben Euch zu danken“, so Hans- Willi Niemeyer und Dieter Neumann, die neben Reinhard Bettin, Jürgen Heinisch und Dirk Hartwich teilnahmen.